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Winterpause in der A-Liga, weder Auf- noch Abstieg sind entschieden Drucken E-Mail
Freitag, 23 Dezember 2005
Winterpause in der Kreisliga A. Winterpause in einer Liga, in der sich weder die Auf-, noch die Abstiegsfrage eindeutig geklärt hat – auch wenn es klare Tendenzen gibt. Spannung bis zum Schluss darf der Fan also erwarten – sowohl in Meisterkampf als auch im Abstiegskampf. Mit Bezirksliga-Absteiger SV Brenkhausen/Bosseborn und dem TuS Bad Driburg liefern sich zwei Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen, mit denen die meisten vor der Saison nicht unbedingt gerechnet hatten. Brenkhausen hat die Tabellenspitze vor neun Spieltagen übernommen und steuert schnurstracks in die Bezirksliga zurück – aus der sind Grützner & Co. im letzten Jahr noch sang- und klanglos abgestiegen. Vor allem der Offensive verdanken die Brenkhäuser ihre Platzierung und stellen mit Jens Streicher den erfolgreichsten Torjäger. Der TuS Bad Driburg blickt auf eine beeindruckende Serie von acht Siegen in Folge zurück. Auf dem heimischen Kunstrasen waren die Kurstädter seit jeher eine Macht, in dieser Saison sammelten sie auch auswärts ihre Zähler – Rang vier in der Auswärtstabelle. Deutlichen Abstand auf das Duo haben bereits Bredenborn, Vinsebeck, Kollerbeck und Lauenförde. Ob dieses Quartett noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreift, bleibt angesichts des doch schon beträchtlichen Punkterückstands zu bezweifeln. Der SV Dalhausen, bei dem kürzlich Michael Vielain als Trainer zurücktrat, führt das Feld des gesicherten Mittelfelds an. Die beiden Spielgemeinschaften aus Albaxen/Lüchtringen und Ottbergen/Bruchhausen folgen auf den Plätzen. Die defensivstarken, aber offensivschwachen Akteure der TIG Brakel haben sich einen Platz im unteren Mittelfeld gesichert – mit einigermaßen gutem Polster nach unten. Die SpVg Rolfzen/Sommersell, zu Saisonbeginn als Überraschungself und Favoritenschreck gelobt, knapste in der zweiten Saisonhälfte an einer Negativserie und acht Spielen ohne Sieg. Noch gar nicht gefestigt ist die Position des SV Höxter II und des Aufsteigers SG Sandebeck/Langeland. Die eigene Auswärtsschwäche wurde der Höxteraner Reserve in diesem Jahr nicht nur einmal zum Verhängnis – vier Auswärtspunkte sind eine magere Ausbeute für die Elf von Michael Vogt. Aufsteiger Sandebeck hat sich nach schwachem Saisonstart bekrabbelt, ist mit 15 Punkten aber noch mitten in der Gefahrenzone. Aus der will sich der TuS Amelunxen, in den letzten Jahren immer Spitzenteam der A-Liga, unbedingt hinauskatapultieren. „Priorität ist, dass wir nicht absteigen“, erklärte unlängst Amelunxens Coach Andreas Niemann. Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen haben die Amelunxer die ersten Schritte schon gemacht. Niemann will nichts dem Zufall überlassen und nach Möglichkeit auch an Sandebeck und Höxter vorbeiziehen. „Man weiß nie, wie viele Mannschaften aus der Bezirksliga absteigen und plötzlich müssen doch drei A-Ligisten runter“, meinte der Amelunxer Coach nach dem 2:0 über den TSC Steinheim. Dass es aber mehr als zwei A-Liga-Absteiger geben wird, ist unwahrscheinlich. Denn die Zahl der Absteiger erhöht sich nur, wenn mindestens drei Höxteraner Bezirksligisten eine Etage tiefer müssten. Abstiegssorgen sind aber beim TuS Erkeln, beim FC Nieheim und wohl auch beim VfB Beverungen absolut kein Thema. Mit sieben Punkten und schon 17 Spielen wird es für den TSC Steinheim nicht einfach. Allerdings kündigten die Türken schon Neuzugänge an und sind beim Projekt Klassenerhalt sehr optimistisch – mit dem 6:0 über Höxter wurde ja auch schon ein Anfang gemacht. Sehr schwer wird es der SV Vörden haben, schließlich ist der SV Schlusslicht und noch ohne Auswärtspunkt.
Beste Heimelf: Der TuS Bad Driburg, auf dem heimischen Kunstrasen traditionell stark, führt die Heimtabelle souverän an. Spitzenreiter SV Brenkhausen folgt mit fünf Punkten Rückstand. Die Asche-Spezialisten des Aufsteigers SV Kollerbeck rangieren auf dem dritten Rang und sind als einzige Elf vor eigenem Publikum noch ungeschlagen.
Beste Auswärtself: Die mit Abstand meisten Zähler auf fremdem Platz holte Tabellenführer SV Brenkhausen. Auswärtsstark sind auch Vinsebeck und Lauenförde – die Niedersachsen spielen in der Ferne sogar erfolgreicher als zu Hause. Der TuS Bad Driburg, in den letzten Jahren eher auswärtsschwach, belegt einen sehr guten dritten Platz.
Schlechteste Heimelf: Vorteil Kunstrasen? Nicht in Steinheim. Der TSC, mit erst vier Heimzählern, ist die schwächste Heimelf der Liga. Es folgen die anderen Kellerkinder aus Amelunxen und Vörden mit je sieben Punkten.
Pikant aus Sicht des SV Vörden: Obwohl der Klub auf die zweitschlechteste Heimbilanz verweist, wurden alle bisherigen Zähler vor heimischer Kulisse geholt.
Schlechteste Auswärtself: Nicht einen Auswärtspunkt. Das ist mehr als wenig, aber bittere Realität aus Sicht des SV Vörden. Mitabstiegskonkurrent TSC Steinheim ist zweitschlechteste Auswärtself, auch die Bilanz des SV Höxter II (vier Zähler) ist mehr als dürftig.

Bester Angriff: Der SV Brenkhausen erzielte 58 Saisontore und zeigte sich besonders torfreudig. Besonders Jens Streicher (25 Treffer) traf im ersten Halbjahr fast nach Belieben. Torgefahr strahlten auch Driburg und Kollerbeck aus. Abstiegskandidat TSC Steinheim verfügt über den neuntbesten Angriff. Interessant hierbei: Ünal Bozkurt, zweitgefährlichster Torjäger der Liga, erzielte bisher 22 Tore – das ist ein Treffer mehr als der komplette SV Vörden (allerdings bei zwei Spielen weniger) im selben Zeitfenster erzielte.
Beste Abwehr: Hinten waren vor allem der TuS Bad Driburg (20 Gegentore) und der TuS Vinsebeck (23 Gegentore) sattelfest. Interessant: Über die drittstärkste Abwehr verfügt TIG Brakel. Erst 28-mal klingele es im Kasten der Türken.
Schlechtester Angriff: Mit 21 Toren bleibt der SV Vörden vorne harmlos. Die defensivstarken Brakeler Türken strahlen fast ebenso wenig Torgefahr aus – erst 27 Treffer. Beim TuS Amelunxen vermisst man immer noch die Torjäger-Qualitäten eines Christoph Uebensee (inzwischen Borgholz).
Schlechteste Abwehr: Mit 64 Gegentoren (fast vier pro Spiel) verweist der TSC Steinheim kaum auf eine A-Liga-taugliche Abwehrreihe. Nicht viel besser sieht es beim SV Vörden (58 Gegentreffer) aus.

Quelle: Neue Westfälische

 
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Letzte Nachricht: 9 Stunden, 8 Minuten her
  • Ludger 2 : Marcel Redeker wechselt zu Driburg!
  • Mesut17 : Gibt es neue Transfergerüchte ?
  • Langer : Was war denn gestern in Lütmarsen los? 4 Platzverweise? Alle glatt Rot?
  • Kicker : bla bla bla....
  • SHL : Ich habe es auch schon vorher munkeln gehört das die heute gewinnen
  • Rudi 3 : Ganz genau !
  • Kicker : was soll denn da geflossen sein?? Immer gleich diese Bestechungsvorwürfe, als wenn ein Abstiegskandidat nicht mal gegen einen aus dem oberen Drittel gewinnen kann...
  • 2012 : Lüchtringen gewinnt gegen Albaxen? Was da wohl geflossen ist...
  • Rudi 3 : Wollen doch auch gar nicht aufsteigen. Landesliga reicht doch ! Es fehlen auch einige wichtige Spieler.
  • Kicker : wie kann man denn gegen Barntrup verlieren? Aufstieg ade Höxter
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