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Selten in der jüngeren Vergangenheit der Fußball-Bezirksliga, Staffel 3, haben sich gleich beide Aufsteiger so blendend in Szene gesetzt wie in diesem Jahr. Der FC Schwelentrup-Spork/W. und der Post-SV Detmold zählen zu den Topteams der lippischen "Bundesliga". Dabei setzte der FC Schwelentrup-Spork/W. als bestes heimisches Team hinter Tabellenführer SF Warburg sowie TuS Erkeln und FC Nieheim mit dem vierten Rang die nachdrücklichsten Akzente. Kontinuität ist vor allem angesagt. Trainer Andreas Ridder betreut die Mannschaft bereits im vierten Jahr und hat seinen Vertrag schon in der Winterpause um eine weitere Saison verlängert. Den aktuellen Erfolg leitet Ridder von den wenigen personellen Veränderungen in der Vergangenheit und der ausgezeichneten Kameradschaft ab. Zudem sei es gelungen, die Neuzugänge, die eigentlich keine waren, zu integrieren. "Mike Winkler und Matthias Hellmig haben schon bei uns gespielt. Das war gar kein Problem", so Ridder, der sich wundert, dass "wir bei unserer offensiven Spielweise so standhaft in der Abwehr sind". Nur 16 Gegentore kassierte der starke Keeper Ingo Begemann in 14 Spielen und profitierte dabei auch von seinem erfahrenen Libero Michael Nolte. Ridder: "Wir greifen schnell an, gehen schon vorne drauf. Es scheint, dass der Gegner dadurch nicht so häufig bei uns im Strafraum auftaucht." Einen großen Leistungssprung machte Christian Gröning im zentralen Mittelfeld. Axel Jungblut hingegen beendete seine aktive Laufbahn (Verschleiß in der Hüfte). Die Rückrunde will Ridder so angehen: "So schnell wie möglich die Punkte für den Klassenerhalt holen und dann die jungen Leute einbauen, um die Zukunft zu sichern." Thomas von Strünck, stellvertretender Vorsitzender des Post-SV Detmold, führt die gute Platzierung seiner Mannschaft zum einen auf die gute Moral und den großen Zusammenhalt zurück, räumt allerdings ein, dass der frühere "Hurrafußball" passé ist: "In der Kreisliga haben wir nach Gegentoren immer gewusst, dass wir vorne genügend schießen. In der Bezirksliga geht es darum, Rückstände zu vermeiden. Es gibt keine leichten Aufgaben, wir stehen immer unter voller Anspannung." "Socke" spricht von einem "Qualitätssprung" gegenüber dem Vorjahr. Den hat auch Vorstopper Markus Rüschenpöhler vollzogen. Der 19-Jährige stammt aus der eigenen Jugend, in der er als Libero fungierte. "Das ist ein gutes Beispiel für Spieler, die dran bleiben, sich in die Elf kämpfen anstatt vorzeitig aufzugeben." Das Wechselspiel bei den Torhütern ist mittlerweile zu den Akten gelegt, weil Frederic Cubick im Februar beruflich für ein halbes Jahr nach Dänemark aufbricht. Jetzt steht Peter Schwitalla allein in der Verantwortung. An der Linie ergänzt sich Bernd Herbst mit dem neuen Spielertrainer Guido Freitag. Von Strünck: "Wir wollen deutlich den einstelligen Tabellenplatz behaupten." Quelle: LZ-Online
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