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Keine Entscheidung im Sportstätten-Streit - Entgeltordnung von der Tagesordnung abgesetzt |
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Mittwoch, 15 März 2006 |
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Gestern Abend hätte in der gemeinsamen Sitzung von Haupt-und Finanzausschuss sowie dem Ausschuss für Jugend, Bildung, Sport und Schule eine Entscheidung über die Entgeltordnung für die Benutzung von Sportanlagen der Stadt Höxter fallen sollen. Der Tagesordnungspunkt wurde jedoch kurzerhand von der Tagesordnung gestrichen. Es scheint als habe der Protest der Vereine Wirkung hinterlassen. Mit der CDU, der SPD und der UWG stellten gleich drei Fraktionen einen Antrag auf Absetzung des Tagesordnungspunktes. „Die Beteiligung der Vereine an den Kosten ist unerlässlich aber es ist auch unerlässlich, dass wir eine einvernehmliche Lösung mit den Vereinen finden“, argumentierte CDU-Ratsherr Günther Ludwig. Es bestehe noch ein großer Erörterungsbedarf mit den Vereinen. Alexander Fischer, Vorsitzender des Sportausschusses, unterstützte den Antrag seitens der SPD. „Die tatsächlichen Kosten sind noch gar nicht hinreichend ermittelt, die weitere Diskussion sollte auf der Grundlage einer konkreten Kostenbasis erfolgen“, betonte der SPD-Ratsherr. Allein die Grünen sprachen sich dafür aus, die Entgeltsatzung wie angekündigt zu beraten. „Hier entsteht der Eindruck, dass die politischen Parteien angesichts der großen öffentlichen Beteiligung lieber kneifen wollen“, sagte Grünen-Sprecher Berno Schlanstedt. Rund 20 Interessierte und Vertreter von Sportvereinen hatten sich zu der öffentlichen Sitzung eingefunden. Am Donnerstag steht das Thema noch einmal auf der Tagesordnung der Ratssitzung, für die die Absetzung von gestern nicht bindend ist. Es ist allerdings davon auszugehen, dass der Punkt auch dort von der Tagesordnung genommen wird. Die neue Entgeltordnung ist bei den Vereinen höchst umstritten, da sie den Vereinen in ihrer jetzigen Fassung enorme Kosten aufbürdet. Unter anderem ist vorgesehen, die Vereine mit 15 Prozent an allen anfallenden Kosten der Sportplatzpflege zu beteiligen. Quelle: Neue Westfälische
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