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VfL Lüerdissen holt Wolfgang Wächter |
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Mittwoch, 15 März 2006 |
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 Wolfgang Wächter Vom einen Waldstadion zum anderen - beim Fußball-Bezirksligisten VfL Lüerdissen ist das Rätsel um die Maros-Nachfolge gelöst. Wolfgang Wächter machts. Nach einem Sabbatjahr steigt "der Lange" im Sommer bei den Rot-Schwarzen im Lemgoer Norden ein. Gleich beim ersten Treffen im Adria-Grill hatte es gefunkt. "Wir sind uns schnell einig geworden. Wächter verfügt über hohe Fachkompetenz und strahlt Souveränität aus", freute sich VfL-Vorsitzender Jobst Bekemeier, eine zentrale Personalie zu einem schnellen Abschluss gebracht zu haben. Nach zwei Jahren als Spielertrainer bei Falke Berlebeck, drei Jahren Landesliga-Trainer beim TuS Horn-Bad Meinberg, sechs Jahren beim TSV Sabbenhausen und weiteren zehn Jahren beim TuS Horn-Bad Meinberg will sich Wächter nun "bemühen, um in Lüerdissen etwas zu bewegen". Wobei er davon ausgeht, dass der VfL die Klasse hält. "Doch zur Not würde der neue Trainer auch in der A-Liga zur Verfügung stehen", hat Fußballobmann Norbert Krüger alle Eventualitäten berücksichtigt. Entscheidend ist für den VfL die Phase um Ostern. "Ab Gründonnerstag müssen wir binnen zehn Tagen fünf Spiele absolvieren", berichtet Krüger, der bereits nach Verstärkungen für die neue Saison Ausschau hält. Denn neben Jürgen Schleiting, der sein Studium in Schweden fortsetzt, muss der VfL ab Sommer bekanntlich auch auf Torjäger Volker Klocke verzichten. Am Wechsel Klockes zum Gütersloher Landesligisten SV Avenwedde ist ausgerechnet der neue Coach nicht ganz unbeteiligt. Beim Plausch mit Robert Purkhardt machte Wächter vor einigen Wochen seinen befreundeten Trainerkollegen auf den VfL-Stürmer aufmerksam. Bereut hat Wächter den Tipp noch nicht: "Ich habe das schon immer so gesehen: Wenn einer das Zeug dazu hat, muss er einfach höher spielen."
Quelle: Lippische Landeszeitung
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