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Platz an der Spitze verteidigen: Brenkhausen in der Rolle des Gejagden |
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Sonntag, 12 Februar 2006 |
Im letzten Jahr verabschiedete sich der SV Brenkhausen/Bosseborn ziemlich sang-, und klanglos aus der Bezirksliga. Ein Rückschlag, den die junge Mannschaft augenscheinlich gut verdaut hat. Zur Winterpause thront die von Andreas Grützner gecoachte Elf an der Spitze der Kreisliga A. Ein Platz, den man halten will. „Dass wir eine gute Rolle spielen würden, war mir von Anfang an klar. Der erste Platz ist natürlich optimal", zieht Coach Andreas Grützner Resümee unter die erste Saisonhälfte. Gründe für den positiven Saisonverlauf gibt es viele, wie der Trainer betont: „Wir hatten kaum Abgänge, haben zudem gleich zum Auftakt gewonnen und so eine Euphorie erzeugen können. Dass das fußballerische Niveau in der Kreisliga weit unter dem der Bezirksliga liegt, ist auf der anderen Seite aber auch ein Fakt. Da dürfen wir uns nichts vormachen." Trotz des Unterschieds zwischen Kreis-, und Bezirksliga ist die Brenkhäuser Tabellenführung nicht selbstverständlich. Grützner erinnert an andere Fälle: „Es gab auch genug Mannschaften, die von oben kamen und dann abgesoffen sind." Für einen erneuten Anlauf in der Bezirksliga hätte die Mannschaft auf jeden Fall Perspektive: Mit Michael Hartmann und Detlev Bödeker sind nur zwei Akteure älter als 30. „In der Abwehr ist Sebastian Schwedhelm mit 25 der mit Abstand älteste Spieler. Die Truppe ist sehr jung, hat aus den vergangenen Bezirksliga-Jahren aber sehr viel gelernt", lobt Grützner. Erklärtes Ziel der Rückrunde: Den aktuellen Platz verteidigen. Einfach dürfte die Realisierung kaum werden. „Wir sind jetzt die Gejagten", erklärt Grützner und betont: „Gegen uns geht jede Mannschaft ans Limit. Das hat man gegen Kollerbeck gesehen. Die haben ihr Potential 100 Prozent abgerufen und gewonnen. Gegen den Spitzenreiter ist jeder doppelt motiviert." Der direkte Verfolger, der TuS Bad Driburg, hat lediglich zwei Zähler Rückstand auf die Brenkhäuser und das Spiel in Driburg steht noch aus. "Einfach wird es nicht. Wir haben in Istrup und Höxter auf Asche zwar gewonnen, aber sicher ist der Kunstrasen nicht unser Vorteil. Angst haben wir vor dem Spiel aber nicht", bleibt der Trainer gelassen. Neuzugänge hat der SV Brenkhausen/Bosseborn zur Rückrunde nicht zu vermelden. „Wir haben uns Gedanken gemacht, wollten aber keine Klimmzüge machen. Mitten in der Saison ist es schwierig", erklärt Andreas Grützner, der einige Verletzte in der Mannschaft hat. Die sollen bis zum Rückrundenauftakt aber wieder fit sein. Die Vorbereitung begann vor anderthalb Wochen, Testspiele gegen Borgholz, Hembsen und Stadtoldendorf sind geplant.Quelle: Neue Westfälische
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