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Erkeln stiehlt Lemgo einen Punkt |
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Donnerstag, 11 Dezember 2008 |
Schlangen (SZ/pf). Weil viele Plätze derzeit als Matschwüste darnieder liegen, gab es am vergangenen Wochenende nur drei Fußballspiele in der Bezirksliga. Das Rumpfprogramm konnte aber mit Überraschendem aufwarten: Als erste Mannschaft der Hinrunde nahm der TuS Erkeln Spitzenreiter TBV Lemgo einen Punkt ab.
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Noch immer hat der TuS Erkeln einen Rückstand von zehn Punkten auf den TBV Lemgo. Doch das 1:1-Remis in Lemgo sorgte trotzdem nicht nur bei den anwesenden Fans beider Vereine, sondern auch den Spielern selbst für Aufsehen. Nachdem die eher chancenarme Partie zunächst relativ ausgeglichen wirkte, konnte Marcel Rother schließlich nach der Vorarbeit von Yusuf Seldan das 1:0 für Lemgo schießen (69.).
Erkelns Trainer Rytis Narusevicius beschwerte sich - seiner Meinung nach handelte es sich um ein klares Abseitstor. Er wechselte sich selbst gegen Peter Klassen ein, der mit einer alten Adduktorenverletzung zu kämpfen hatte.
Vielleicht, mutmaßten manche Zuschauer, ließ der Schiedsrichter aus einem schlechten Gewissen heraus auch nach dem Ende der zweiminütigen Nachspielzeit noch weiterspielen. In der 95. Minute gelang Viktor Prib der Ausgleich für Erkeln.
Von einem Spiel auf Augenhöhe konnte bei der Begegnung des VfR Borgentreich und des SV Höxter beim Derby dagegen nicht die Rede sein.
Dabei hätte Borgentreich einen Sieg bitter nötig gehabt. In der ersten Halbzeit tat sich noch gar nichts auf dem Platz. Erst in der 67. Minute platzte der Knoten und Martin Eikenscheit schoss das 0:1 für Höxter. Das demotivierte die Borgentreicher offenbar so sehr, dass sie auch gegen Umat Gün in der 69. Minute nichts unternehmen konnten - er nutzte eine große Lücke in der Abwehr und verwandelte die Chance zum 0:2. Gün war ohnehin einer der interessantesten Spieler der Partie. Immer wieder lieferte er sich Zweikämpfe mit Vadim Thomas und Lars Sievers. Die beiden weiteren Tore zum 4:0-(0:0)- Sieg für Höxter waren nur noch die Sahnehaube auf dem Kuchen.
Enttäuscht reagierte der Trainer des SSV Oesterholz auf dessen Niederlage gegen den SV Dringenberg auf dem Kunstrasenplatz in Bad Driburg. Holm Hänsgen: »Manche Spieler haben in der zweiten Halbzeit nur noch 50 Prozent der Leistung gezeigt, die sie in der ersten Hälfte noch gebracht hatten.« Nachdem Adam Sadowski die Oesterholzer in der 14. Minute in Führung gebracht hatte, setzte sich schließlich doch Dringenberg durch und siegte mit 3:2 (0:1), obwohl es in der zweiten Hälfte nach Gelb-Rot nur noch zu zehnt war.
Quelle: Schlänger Zeitung |