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FC Neuenheerse/Herbram freut sich auf die Bezirksliga |
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Dienstag, 26 Juli 2005 |
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Erst im letzten Meisterschaftsspiel sicherte sich der FC Neuenheerse/Herbram durch einen glücklichen 1:0-Heimsieg über den TuS Westheim den Aufstieg in die Bezirksliga. Zwar wird das Team auch in der neuen Spielklasse Glück benötigen, doch soll der Klassenerhalt schon wesentlich früher in trockenen Tüchern sein, um das Nervenkostüm nicht noch einmal so zu strapazieren. Das ist jedenfalls die erklärte Absicht des neuen Spielertrainers Wolfgang Lütkemeyer. Der Schwaneyer hatte zuletzt eine Saison beim Landesligisten SV Borgholz/Natzungen gespielt. Der FCNH ist die zweite Trainerstation des 27-Jährigen. Seine ersten Erfahrungen als Übungsleiter sammelte der ehemalige Landes- und Verbandsligaakteur (bei SpVg. Brakel) bei seinem Heimatverein TuS Egge Schwaney. Wolfgang Lütkemeyer löst den bisherigen Spielertrainer Franz Lappe ab. Der 36-Jährige Herbramer hängt seine Fußballstiefel noch nicht an den Nagel, und übernimmt in den Planungen von Neu-Trainer Lütkemeyer als Spieler eine wichtige Rolle. Die Neuzugänge des fusionierten Clubs sind: Daniel Hora (24), Thomas Finke (23) und Sebastian Grewe (30). Der Sohn des allseits bekannten, früheren Trainers Rudi Grewe will es noch einmal wissen und hinterließ im Spiel gegen die Spielvereinigung Brakel bei der 0:2-Niederlage einen engagierten Eindruck. Die gleiche Beurteilung trifft auch auf die Newcomer Finke und Hora zu. Hochgemeldet in den Seniorenbereich wurden die A-Junioren Christopher Bertgen, Robert Kuska (beide aus dem eigenen Verein) und Eduard Klein (vom TuS Altenbeken). Abgemeldet vom Spielbetrieb der ersten Mannschaft haben sich Andreas und Christopher Vogt sowie Christian Hake. »Wir müssen alles in die Waagschale werfen, um schon in den ersten Spielen den Grundstein für den Klassenerhalt zu legen«, fordert Wolfgang Lütkemeyer schon zu Beginn der Meisterschaftsrunde von seinen Spielern leidenschaftlichen Einsatz. »Es ist für unser Spiel ein großer Vorteil, dass die Aufstiegsmannschaft bis auf die Abgänge im Kern zusammen geblieben ist. Die Neuzugänge haben das Potential, mit guten Leistungen zum Klassenerhalt beizutragen«, blickt Fußball-Obmann Wolfgang Mikus optimistisch in Richtung einer erfolgreichen Saison. Lange musste man in Neuenheerse warten, bis der ersehnte Aufstieg geklappt hat. Mit dem nötigen Selbstbewusstsein und im Vertrauen auf die eigene Stärke sollten die spielerischen Mittel und die Kampfkraft der Truppe ausreichen, um die Klasse zu erhalten. In Neuenheerse und Herbram ist die Vorfreude auf Bezirksliga-Fußball recht groß. Insbesondere in dem Lichtenauer Ortsteil warten die Fans voller Ungeduld auf das erste Spiel - so spielen sie doch erstmals in ihrer Vereinsgeschichte überkreislich. Zum Auftakt muss das Team um Spielertrainer Wolfgang Lütkemeyer zum Mitaufsteiger TuS Schwelentrup reisen. Keine leichte Aufgabe. Und das schon allein deshalb, weil der Gegner dem FC Neuenheerse/Herbram völlig unbekannt ist. »Aber«, so hofft nicht nur Lütkemeyer, »vielleicht liegt ja gerade hierin unsere Chance auf ein erfolgreiches Auftaktmatch«. Quelle: Westfalen-Blatt
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