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Nach einer recht guten Hinrunde befindet sich die SG Ottbergen/Bruchhausen auf dem besten Weg, ihr Saisonziel zu erreichen. Ein sattes Polster von 14 Punkten auf die Abstiegsplätze gibt allen Grund zur Freude und optimistisch in die Rückrunde zu schauen. „Wir sind im Soll“, so beschreibt Martin Kröger, Spielertrainer der SG Ottbergen/Bruchhausen die derzeitige Situation. Der Klassenerhalt war das deklarierte Saisonziel, ein neunter Platz zur Winterpause ist da umso erfreulicher. Von der gefürchteten Abstiegsregion ist die Elf derzeit ganz weit weg. Dies ist besonders auf die gute Hinrunde zurückzuführen. „Wir haben einen guten Start erwischt“, erklärt Martin Kröger. Ein Unentschieden und ein 6:0-Kantersieg gegen Vörden katapultierten die SG am zweiten Spieltag sogar auf den zweiten Rang. „Dann kamen die Wochenspiele, mit unserem dünnen Kader war das nicht leicht“, so der Coach weiter. Das führte dazu, dass die Truppe am sechsten Spieltag mit Platz zwölf die schlechteste Platzierung in der laufenden Spielzeit belegte. Nur vier Niederlagen mussten die Ottberger und Bruchhäuser bisher hinnehmen, die Punkte wurden aber bei den zahlreichen Unentschieden gelassen. Die SG spielte sechsmal Remis, so oft wie keine andere Mannschaft in der Liga. Die Kröger-Elf schaffte es dabei immer wieder, die Großen zu ärgern, erinnere man sich an die 1:1 gegen Brenkhausen und Lauenförde und den 5:3-Sieg gegen Vinsebeck. Letztes ist darüber hinaus Beleg für eine souveräne Offensivleistung der Ottberger – das sieht auch der Spielertrainer so: „Im Defensivbereich müssen wir fleißig arbeiten und uns verbessern“, bemängelt er gleichzeitig die vielen Gegentore und hofft durch Verbesserungen auf diesem Gebiet auf ein paar mehr Zähler in der zweiten Saisonhälfte. Die ersten könnten schon in den ersten Partien aufs Konto wandern. Eine gute Vorbereitung soll einen ähnlichen Start, wie in der Hinrunde ermöglichen. „Bisher haben wir in der Halle trainiert, jetzt steigen wir auch wieder voll ein“, so der SG-Trainer. „So finden wir wieder den Rhythmus“. Auf personelle Verstärkung kann Martin Kröger für die Rückserie nicht setzen. Eventuell kann Kröger wieder auf Christian Richau zurückgreifen, zuletzt Spvg Brakel, der aber nach seinem Kreuzbandriss erstmal in der Zweiten kicken will. So bleibt ihm der alte Kader, der es auf Platz neun schaffte. Das ist mehr, als man sich vor Beginn der Saison vorgenommen hatte. Der Klassenerhalt ist trotzdem nach wie vor das angestrebte Ziel. „Nach unten ist viel Luft“, ist Kröger optimistisch. „Aber wir wollen uns auf niemanden verlassen und selbst die Punkte holen, die wir für den Klassenerhalt brauchen.“ Wenn die SG Ottbergen/Bruchhausen ähnlich gut mitspielt wie in der Hinrunde und wieder für kleine oder auch große Überraschungen sorgt, dann muss das Team am Thema Abstieg keinen Gedanken mehr verschwenden. Quelle: Neue Westfälische
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