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Im Januar 2005 gab es eine deutliche 1:5-Niederlage gegen den Regionalligisten SC Paderborn. Mit einem ähnlichen Ergebnis gegen den nun in der 2. Bundesliga spielenden SCP, könnte der Landesligist Spvg Brakel heute Abend leben. Doch wenn um 19 Uhr der Anpfiff im Sportzentrum Pahenwinkel erfolgt, ist nicht nur bei Trainer Werner Koch der Ehrgeiz besonders groß – für die Brakeler Spieler ist das Spiel der Höhepunkt der Saison. „Man bekommt nicht oft die Chance, gegen eine Profimannschaft zu spielen“, so Koch, „leider kommt dieses Spiel ein wenig zu früh für uns.“ Brakel befindet sich erst in der zweiten Trainingswoche, die Paderborner stecken schon seit vier Wochen, inklusive Trainingslager, in der Vorbereitungsphase. „Physisch sind wir noch lange nicht da, wo wir hinwollen. Hoffentlich wird das am Ende nicht bestraft“, hofft der Coach, dass es keinen Abschuss gibt, wenn die Kräfte in der Schlussphase schwinden sollten. Auf jeden Fall werden die Brakeler versuchen, so lange wie möglich dagegenzuhalten. Ein ordentliches taktisches Verhalten und kein frühes Gegentor sieht Koch als wichtige Aspekte für ein gutes Spiel an. „Wir müssen auch mal frech sein. Schließlich steht das Erlebnis im Vordergrund – das Ergebnis ist zweitrangig“, fordert der Spvg-Trainer auch ein gewisses Risiko. Bis auf Daniel Richter (Urlaub) und Christian Richau (Knieprobleme) kann er auf den gesamten Kader zurückgreifen. Wer beim Zweitligisten aufläuft, steht noch nicht endgültig fest. „Vielleicht werden sie Nachwuchsspieler einsetzen, vielleicht werden einige Stammkräfte geschont – aber egal wer aufläuft, sie haben viele Profis aus der 1. und 2. Bundesliga dabei“, weiß Koch um die Stärke des SCP-Kaders. Auf jeden Fall wird Felix Mordeku im Sturm beginnen. Der Ghanaer will sich für einen Vertrag in Paderborn bewerben. Wenn die Spvg Brakel gegen den SC Paderborn spielt, ist es immer ein Treffen alter Bekannter. Werner Koch spielte lange Jahre beim damaligen TuS Paderborn-Schloß Neuhaus, die Brakeler Spieler Waldemar Schmidt und Fabian Höppner kickten auch zuletzt in Paderborn, SCP-Co-Trainer Markus Gelhaus stammt aus Steinheim und der sportliche Leiter, Günter Rybarczyk hatte erfolgreiche Jahre als Trainer der Spvg Brakel. In der Saison 1991/92 schaffte er den Aufstieg in die Oberliga. Und dort konnte er die Spvg auf einen guten neunten Platz führen, ehe er den Verein verließ. Quelle: Neue Westfälische
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