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Verbandsliga: SpVg. Brakel gegen Borussia Emsdetten |
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Freitag, 17 August 2007 |
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Brakel (WB). Auch eine 1:8-Niederlage kann Werbung sein. So paradox es klingen mag, die Brakeler Auftaktschlappe wird am morgigen Sonntag zumindest neugierige Fans ins Stadion Am Pahenwinkel ziehen. Denn vor dem ersten Heimspiel der Saison lautet die Frage: »Hat die Mannschaft überhaupt das Zeug zum Klassenerhalt?« Eine Antwort soll ab 15 Uhr gegen Borussia Emsdetten gegeben werden. »Diese Antwort wird positiv ausfallen«, sagt Trainer Mark Meinhardt. Er hat sein Team auf eine Mannschaft eingeschworen, die mit Selbstvertrauen anreisen wird. Die Borussen gewannen das Derby gegen den Stadtrivalen SV Emsdetten am ersten Spieltag nämlich mit 4:2-Toren. Trotzdem wird die gegenüber der Vorsaison im Umbruch befindliche SpVg.
Brakel nicht in Ehrfurcht erstarren. Der deutliche 13:0-Pokalerfolg gegen den Nachbarn und B-Ligisten SV Bökendorf (Bericht auf der Lokalsportseite zwei) war am Donnerstagabend zwar keine Standortbestimmung für die Verbandsliga, aber immerhin ein Auftritt, der Mut machte. »Ich habe mich schon gefreut, dass es einige gelungene Spielzüge in Bökendorf gegeben hat. Zudem konnten sich zahlreiche Spieler in die Torschützenliste eintragen.«
Borussia Emsdetten ist nun einmal nicht SV Bökendorf. Mark Meinhardt, Trainer-Neuling in der Verbandsliga, hat ausführliche Informationen über den Kontrahenten eingeholt. »Die Emsdettener treten kompakt auf und sind konterstark. Die Bissigkeit dieser Mannschaft ist in der Liga hinlänglich bekannt.« Respekt ja, aber keine Angst. So ergänzt der SpVg.-Coach: »Wir spielen vor heimischer Kulisse und werden uns entsprechend kämpferisch zeigen. Die drei Zähler sollen deshalb auch zu Hause bleiben.« Kontrollierte Offensive heißt das Stichwort für die Heimpremiere in der Saison 2007/08. »Wir werden mit Köpfchen agieren und dürfen nicht kopflos anrennen«, hat Meinhardt seinen Schützlingen gestern Abend im Abschlusstraining noch einmal mit auf den Weg gegeben.
Das Hinspiel der abgelaufenen Spielzeit gegen die Borussia ist allen noch in bester Erinnerung: Am 24. September 2006 ging es nämlich torreich und nervenaufreibend zu. Am Ende stand nach turbulenter Schlussphase ein 4:3-Erfolg für die Rot-Schwarzen von der Nethe. Im Rückspiel unterlagen die Brakeler am 1. April dieses Jahres nach grottenschlechtem Kick mit 0:1. Das allerdings ist Vergangenheit. In der Gegenwart zählt für die SpVg. Brakel nur der Klassenerhalt.
»Gegenüber dem Spiel von Stadtlohn sind Veränderungen auf ein bis zwei Positionen möglich«, wollte sich Meinhardt aber noch nicht festlegen. »Es könnte aber auch sein, dass ich der Anfangsformation von Stadtlohn die Möglichkeit zur Rehabilitation gebe.« Trotzdem steigen die Aktien von Joker Viktor Schmidt auf einen Einsatz ab der ersten Minute, insbesondere seine Tore sind eine Empfehlung.
Quelle: Westfalen-Blatt
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