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Staatsanwaltschaft ermittelt im Fall TuS Erkeln |
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Dienstag, 31 Juli 2007 |
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Paderborn/Erkeln. Die Verantwortlichen des Fußball-Bezirksligisten TuS Erkeln werden sich nicht nur sport-, sondern auch strafrechtlich rechtfertigen müssen. Grund sind die Enthüllungen in der Samstagausgabe der Neuen Westfälischen um einen fingierten Amateurvertrag mit dem Spieler Mashud Nassery. Während der FC Nieheim inzwischen den Antrag auf Akteneinsicht zum Fußballverband nach Duisburg schickte und auf schnelle Klärung hofft, wird auch die Staatsanwaltschaft Paderborn tätig.
Die will jetzt ein Ermittlungsverfahren einleiten. Das bestätigte gestern Oberstaatsanwalt Horst Rürup gegenüber der Neuen Westfälischen. ,,Wir werden ein Verfahren erst einmal gegen Unbekannt wegen des Anfangverdachtes der Urkundenfälschung einleiten“, erklärt Horst Rürup.
Inzwischen nahm Erkelns Claus Sagel per Telefon Stellung zum Bericht am Samstag: ,,Ich habe mit dem TuS Erkeln nur noch wenig zu tun. Dass ich wegen des Vertrages in Nieheim angerufen habe, war ein Gefallen, um den mich Werner Kurtz bat. Den Vertrag habe ich nie gesehen und habe auch nichts zu tun damit. Wenn da etwas falsch gelaufen sein sollte, müssen die Verantwortlichen dafür gerade stehen. Die Vereinbarungen trifft der Verein mit den Spielern. Nicht ich. Ich bin nur zweiter Vorsitzender des Fördervereins.“ Vom Verein selbst gab es auch gestern keinerlei Stellungnahme.
Quelle: Neue Westfälische
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