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Am siebten Spieltag der Bezirksliga geht es für die einen (Warburg und Nieheim) um die Spitze, für andere (Erkeln) um den Anschluss und für den Rest der Teams aus dem Kreis Höxter darum, nicht im unteren Drittel stecken zu bleiben. Das Topspiel des Tages ist das Kreisderby zwischen dem FC Neuenheerse/Herbram und dem TuS Erkeln. TuS Sonneborn - SV Dringenberg: Erleichtert war Dringenbergs Coach Uwe Striewe nach dem ersten Saisonsieg, der am vergangenen Wochenende eingefahren werden konnte. Zwar musste der SVD beim 3:2 über Neuenheerse am Ende etwas zittern, aber das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wider. Klar besser war die Striewe-Elf und wurde endlich mal dafür belohnt. Der erste Dreier wurde auf dem bayrischen Abend ordentlich begossen - aber auch morgen soll nach dem Spiel wieder gefeiert werden. Die Chancen stehen nicht schlecht. Sonneborn liegt nur zwei Zähler vor Dringenberg und noch haben die ansonsten heimstarken Lipper kein Heimspiel gewonnen und nur ein Tor zu Hause erzielt. FC Neuenheerse/Herbram - TuS Erkeln: „Das wird ein ähnlich schweres Spiel wie gegen Warburg“, schätzt Erkelns Trainer Klaus Brandt die Neuenheerser stark ein. Besonders Sievers im Sturm und Lütkemeier im Mittelfeld will Brandt ausschalten. „Wir wollen auf Sieg spielen, um den Anschluss nach oben zu halten“, ist Brandt nach dem Sieg über Spitzenreiter Warburg optimistisch. Den Spielertrainer plagen zurzeit noch Rückenprobleme, aber ansonsten kann er in diesem Kreisderby auf alle Spieler zurückgreifen. Neuenheerse holte bisher vier der fünf Punkte zu Hause. Daher kann Spielertrainer Wolfgang Lütkemeier auch gegen den starken Gegner auf die Heimstärke setzen. Unbedingt muss das Abwehrverhalten des FC verbessert werden, denn mit 15 Gegentoren stellt Neuenheerse die zweitschlechteste Abwehr der Liga. SF Warburg - TSV Kohlstädt: Die erste Saisonniederlage, die den Warburgern in Erkeln zugefügt wurde, ist abgehakt. Die Spitzenposition konnte noch gehalten werden, aber nun sitzt der FC Nieheim der Voss-Elf direkt im Nacken. Auf dem neuen Kunstrasen gegen den Tabellenletzten, wäre alles andere als ein Warburger Sieg eine Riesenüberraschung. Kohlstädt ist das einzige Team der Liga, das noch keinen Sieg eingefahren hat. Und auswärts schoss der TSV erst zwei Tore. Warburg hat auf der Hüffert eine blütenweiße Weste - drei Spiele, drei Siege, 6:0-Tore. Wichtig ist, das lippische Abwehrbollwerk früh zu durchbrechen. Post SV Detmold - FC Nieheim: Nach nun drei Siegen in Folge und dem Warburger Ausrutscher in Erkeln, liegt der FC Nieheim punktgleich mit Warburg an der Spitze. Gegen den Aufsteiger aus Detmold hat Spielertrainer Mark Meinhardt den vierten Dreier in Serie im Visier. Detmold (8 Punkte) scheint zurzeit zu schwächeln. Nach dem 4:3-Sieg über Dringenberg setzte es eine derbe 1:6-Schlappe gegen Erkeln und das 2:2 gegen Schlusslicht Kohlstädt war auch nicht prickelnd. 15 Gegentore und erst ein Heimsieg kann Detmold bieten. Allerdings kassierte Nieheim alle bisherigen sechs Gegentore auswärts. SSV Oesterholz - SV Fürstenau/Bödexen: Der 3:2-Sieg im Derby gegen Beverungen war immens wichtig für die Fürstenauer. Nun stehen sie mit sieben Zählern im Mittelfeld, anstatt mit vier Punkten auf einem Abstiegsrang. Beim punktgleichen SSV Oesterholz kann ein weiterer Schritt nach vorne gemacht werden. Bei den Minimalisten der Liga (sieben Punkte mit 3:4-Tore) wird es aber schwer für die Ischen-Elf. Beide Heimspiele gewann Oesterholz zu Null, während Fürstenau noch auf den ersten Auswärtserfolg wartet. VfB Beverungen - TuS Horn/Bad Meinberg: Noch hat der Aufsteiger aus Beverungen kein Heimspiel verloren. Diese weiße Weste möchte Spielertrainer Waldemar Pasternok natürlich auch gegen den Tabellenfünften aus Horn-Bad Meinberg behalten. Doch aufgepasst: Horn holte schon vier Zähler auf des Gegners Platz, traf allerdings nur zweimal ins Schwarze. Nach zwei Siegen in Folge schien Beverungen auf dem Weg nach oben, wurde aber durch die Niederlage in Fürstenau etwas zurückgeworfen. Doch die Beverunger zeigten eine starke Leistung und hätten bei besserer Torchancenverwertung auch gewinnen können. Daher kann der VfB mit genug Selbstbewusstsein ins Spiel gehen. Mit einem Sieg kann Beverungen die Horner in der Tabelle sogar überflügeln. Horn kleiner Vorteil: Der TuS hatte spielfrei am vergangegen Sonntag und ist etwas ausgeruhter. VfL Lüerdissen - RSV Barntrup. Nach dem Rumpel-Start wollen sich die Maros-Mannen rehabilitieren. Doch Barntrup ist konterstark und möchte sich den Bummel über das Stadtfest nicht durch eine Niederlage vermiesen. Spielertrainer Dirk Hilker fällt mit einer Bänderverletzung weiter aus. TuS Lüdenhausen - FC Schwelentrup-Spork/W. Drei Niederlagen in Serie mit 1:10 Toren zeigen, wo den Kalletalern der Schuh drückt. Die Stürmer hängen in der Luft. Hinten rückte Trainer Tonn von der Viererkette ab und ließ in Barntrup wieder mit klassischem Libero (Schmidt) verteidigen. Wiebesiek hat seinen Urlaub beendet, dafür ist Gröchtenmeier weiter verletzt. Quelle: Neue Westfälische / LZ-Online
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