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Landesliga-Kellerderby steigt am Samstag |
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Mittwoch, 19 Oktober 2005 |
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Auf einen fußballerischen Leckerbissen können sich die Fans des SV Höxter und des SV Borgholz-Natzungen am Samstag (Anstoß: 16 Uhr) in Höxter bestimmt nicht freuen. Im vorgezogenen Landesligaderby stehen sich nämlich die zwei derzeit schlechtesten Mannschaften der Liga gegenüber – zumindest laut Tabelle. Der SV Höxter ist mit sechs Punkten Vorletzter und Borgholz ziert immer noch mit null Zähler das Tabellenende. Keine Frage – gewinnt Höxter, kann der SV Borgholz fast schon für die Bezirksliga planen. „Wenn man bis zur Winterpause keine 15 Punkte auf dem Konto hat, ist man abgestiegen – da bin ich Realist“, gibt sich Borgholz’ Spielertrainer Burkhard Sturm keinen Illusionen hin. An eine herausragende Rückrunde mit einer tollen Siegesserie glaubt der 38jährige Warburger nicht. Nach der wohl schlechtesten Saisonleistung der Borgholzer bei der 1:2-Heimpleite gegen eigentlich schwache Mescheder, wird wohl keiner der knapp 80 anwesenden Fans an einen Sieg in Höxter glauben. Zumal die ohnehin ersatzgeschwächten Borgholzer nun auch auf Marcel Oestreich (Fußbruch) langfristig verzichten müssen. Neben dem Stürmer fallen auch Thomas Lotze (Kreuzbandanriss), Torwart Dominik Frewer (Schulterverletzung), Stefan Disse und Kai Dierkes aus – alles potenzielle Stammspieler und Leistungsträger. Aber auch der SV Höxter kann schon länger nicht in Bestbesetzung auflaufen. Pek Kiesniewski, Denis Bocca, Christian Multhaupt und der Langzeitverletzte Sören Weinfurtner fehlen an allen Ecken und Enden. Neben den miserablen Tabellenplätzen haben beide Teams noch eine Gemeinsamkeit. Sie treffen das Tor nicht. „Was wir zurzeit im Sturm spielen, das reicht einfach nicht – da kann ich auch nicht immer den Mantel des Schweigens drüber halten“, kritisierte Sturm das schwache Zweikampfverhalten insbesondere von Christoph Uebensee und Andre Sima. Auch Thomas Viehöfer spricht immer davon, dass endlich die Chancenauswertung besser werden muss. Bei mehr Treffsicherheit wäre auch das 0:3 gegen Heessen zu vermeiden gewesen. Die Höxteraner trafen bisher elfmal ins Schwarze, Borgholz durfte nur neunmal jubeln. Ob am Samstag Besserung in Sicht ist? Befreit aufspielen kann keiner. Der SV Höxter muss unbedingt gewinnen, schließlich ist Borgholz die einzige Mannschaft, die noch unter ihm steht. Und auch Borgholz steht unter Druck, endlich den ersten Zähler in dieser Saison zu holen. Bis zur Winterpause sind es nach dem Höxterspiel nämlich nur noch sechs Spiele – verdammt wenig, um 15 Punkte zu holen. Quelle: Neue Westfälische
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