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 Andreas Ridder Dörentrup-Schwelentrup (fab). Der FC SSW und Andreas Ridder gehen ab sofort getrennte Wege. Bereits am vergangenen Dienstag wurde sich zusammengesetzt. “Wir brauchen einen neuen Impuls”, so die Stellungnahme von FC SSW-Obmann Siggi Strate bezüglich des Rauswurfs von Ridder, der bei den Dörentrupern seit viereinhalb Jahren das Sportliche Sagen hatte. Ein neuer Trainer steht auch schon parat: Reiner Michalak übernimmt die Kommandobrücke, will den FC SSW vor dem Abstieg in die A-Liga retten. Seit 13 Spielen konnte der FC SSW nicht mehr gewinnen, der Vorstand musste handeln. “Dass wir es besser können, haben wir ja im letzten Jahr gezeigt”, erklärt Strate. Nach seiner Aussage ging die Trennung in beiderseitigem Einvernehmen über die Bühne. “Wir haben den Werdegang unseres Vereins ausschließlich Andreas Ridder zu verdanken, für den Aufstieg war nur er verantwortlich”, huldigt Strate den ehemaligen Bundesligakicker.
FC-Präsident Olaf Hohmeier stößt ins gleiche Horn: “Ich bin traurig, dass es zu Ende gegangen ist. Menschlich hat er 100prozent zu uns gepasst und auch die Arbeit, die er geleistet hat, war super. Wir mussten aber irgendetwas ändern.” Der Kontakt zu Reiner Michalak, der zuvor solch renommierte Klubs wie den TBV Lemgo und als letzte Station Augustdorf trainiert hat (derzeitig auch noch Co.-Trainer bei der Lemgoer C-Jugend, will Michalak auch, wenn es die Zeit zulässt, beibehalten), entstand über Hohmeier, der auch beruflich mit Michalak Seite an Seite arbeitet. “Uns verbindet aber mehr als nur die Arbeit. Und wenn Olaf mich dann bittet, dem Verein zu helfen, kann ich nicht nein sagen”, so der A-Lizenz-Inhaber, der sich am kommenden Dienstag der Mannschaft vorstellen möchte, die nicht unbedingt einen neuen Coach vor die Nase gesetzt haben wollte. “Die Mannschaft stand zum großen Teil hinter Ridder und wollte mit ihm weiter arbeiten”, gibt Strate offen und ehrlich zu.
Um den Klassenerhalt doch noch zu erreichen, muss laut Michalak im Training die Grundlage geschaffen werden: “Wir müssen konditionell und spielerisch auf der Höhe sein. Nach vorne muss mehr die Post abgehen, da ging in der Hinrunde nicht all zu viel. Wichtig ist außerdem, dass mannschaftlich geschlossen aufgetreten wird, es muss Ordnung im Spiel herrschen. Im Training hoffe ich, neue Reize setzen zu können”, äußert sich Michalak, der den FC SSW erst einmal bis zum Saisonende trainieren wird, zu seiner Vorgehensweise.
Quelle: Lippische Wochenschau
Unbequemer Weg Richtung Klassenerhalt
Michalak für Ridder bei Schwelentrup-Spork/W.
Dörentrup (ok). Im kommenden Jahr feiert der FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen seinen zehnten Geburtstag. Doch momentan verschwenden die Verantwortlichen daran keinen Gedanken - die Sorgenfalten werden bei ihnen ob der sportlichen Situation in der Fußball-Bezirksliga immer tiefer. Nach 13 sieglosen Spielen in Folge zogen sie nun die Reißleine und trennten sich von Trainer Andreas Ridder.Am Dienstagabend einigten sich Vorsitzender Olaf Hohmeier, Obmann Siegfried Strate und der Coach, "getrennte Wege zu gehen". "Eine blöde Situation. Wir wissen schließlich, was wir Andreas hier zu verdanken haben", betonte Strate.
Mit dem Ex-Profi stiegen die Dörentruper in die Bezirksliga auf und schafften dort auf Anhieb Platz drei. Strate ist sich bewusst, dass nach dieser Entscheidung "die Meinungen auseinander gehen". So wollte wohl auch ein Großteil der Mannschaft weiter mit Andreas Ridder zusammenarbeiten. "Wir hatten ein vernünftiges Gespräch, ohne Stress. Grund ist allein die schlechte sportliche Situation", so Strate. Für den FC wars ein schwerer Schritt. "Nur darüber zu reden, das dann aber durchzuziehen, sind schon zwei paar verschiedene Schuhe. Wir haben einen unbequemen Weg genommen", gab Olaf Hohmeier zu. Der scheidende Coach war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Ein "Feuerwehrmann" war schnell gefunden. Mit Reiner Michalak kehrt ein alter Bekannter ins lippische Trainer-Geschäft zurück. Bis zum Ende der vergangenen Saison noch Coach des FCE Augustdorf peilt der Lemgoer nun den Klassenerhalt mit seiner neuen Mannschaft an. "Ich will helfen. Die Situation ist nicht rosig, aber wir werden da unten rauskommen", gibt sich Michalak, der seine Zusage bis zum Sommer 2007 gegeben hat, kämpferisch. Sechs Jahre hat er in Dörentrup gewohnt, den ein oder anderen Spieler in der Begatalauswahl betreut und den FC im Auswärtsspiel bei Horn-Bad Meinberg gesehen. "Ich bin bestens informiert", sagt der neue Übungsleiter, der sich mit Michael Weidner weiter um die C-Junioren des TBV Lemgo ("Wenn ich Zeit habe, bin ich da und gebe das nicht nicht gänzlich auf.") kümmern will. Zunächst möchte er die lange Pause nutzen. "Es wird zu Anfang nicht einfach, aber ich gehe neutral an die Sache heran."
Quelle: Lippische Landeszeitung
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