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Brakel/Wiedenbrück (WB). Das Verbandsliga-Topspiel soll heute Nachmittag ab 14.15 Uhr im Brakeler Sportzentrum Am Pahenwinkel ausgetragen werden: Spitzenreiter SpVg. Brakel empfängt den Tabellendritten SC Wiedenbrück. Allerdings wird erst am heutigen Vormittag entschieden, ob einige Stunden später angepfiffen wird. Bereits gestern stand fest, dass auf dem Aschenplatz gespielt wird. Der Rasen ist nach den ergiebigen Regenfällen nicht bespielbar. »Wenn wir von weiterem Regen verschont bleiben, dann wird die Partie ausgetragen«, so SpVg.-Vorsitzender Helmut-Jörg Briel. Die Zuschauer dürfen sich auf einen »Knüller« freuen, beide Teams trennen gerade einmal zwei Punkte zu Gunsten der Nethestädter. »Wir spielen gegen den Topfavoriten und freuen uns auf dieses Duell«, verneigt sich SpVg.-Trainer Werner Koch einmal mehr vor einem »Großen«. Im Hinspiel trennten sich der SC Wiedenbrück und die SpVg. Brakel 2:2-unentschieden.
Dabei führten die Rot-Schwarzen zur Pause bereits mit 2:0-Torem. Eine gelb-rote Karte gegen Daniel Schwager in der 33. Minute machte allerdings einen Strich durch den möglichen Sieg. Werner Koch ist sich ziemlich sicher, dass die Tagesform entscheidend sein wird. »Wir werden gegen Wiedenbrück unser taktisches Konzept durchziehen«, so der Brakeler Übungsleiter. Das bedeutet: Der Gastgeber setzt auf die kontrollierte Offensive und seine pfeilschnellen Spitzen Muhammed Bozkurt und Alexander Schmidt. Fehlen werden den Rot-Schwarzen nach wie vor Giovanni Carmisciano, Michael Pietrzyk und Waldemar Schmidt. Beim SCW fallen nach Lage der Dinge sechs Akteure aus. Zu ihnen gehören unter anderem Hazni Ergun (Rotsperre) und Marc Geffe (Knieprobleme). Diese beiden Spieler sind Manndecker. Mit dem Wiedenbrücker Trainer Jürgen Gessat verbindet Werner Koch fast schon eine Freundschaft, holt sich der Brakeler Coach doch jeden Montag die Informationen über den kommenden Verbandsliga-Kontrahenten bei seinem SCW-Kollegen ein. »Wahrscheinlich steht die SpVg. aufgrund meiner Tipps ganz oben«, schmunzelt Gessat. Diesen Zustand will der Aufstiegsfavorit heute unbedingt ändern, denn mit einem Sieg würde Wiedenbrück an Brakel vorbeiziehen.
Der SCW trainiert übrigens noch nicht einmal auf Asche. Liegt darin vielleicht ein Vorteil für die Brakeler ? Aufschlüsse gibt der heutige Nachmittag.
Quelle: Westfalen-Blatt
Spitzenspiel auf der Kippe
Spvg Brakel erwartet heute (14.15 Uhr) den SC Wiedenbrück
Brakel. Wer hätte vor der Saison damit gerechnet, dass das Spiel gegen den Titelkandidaten aus Wiedenbrück zum Spitzenspiel werden würde. „Für uns ist das auch überraschend, aber wir freuen uns, dass wir uns gegen solche Topteams beweisen können“, geht Trainer Werner Koch recht locker ins heutige Nachholspiel.
Ob allerdings auch gespielt werden kann, entscheidet sich erst heute Vormittag. „Wir warten ab, wie sich das Wetter entwickelt. Auf Rasen sieht es aber nicht so gut aus“, schätzt Vereins-Chef Helmut-Jörg Briel die Chancen auf Asche höher ein. Werner Koch ist es relativ egal wo gespielt, schließlich wird auf dem Aschenplatz derzeit regelmäßig trainiert.
Dass zwei echte Spitzenteams aufeinander treffen, kann nicht nur anhand der Tabelle abgelesen werden. Zwar ist Brakel Tabellenführer und Wiedenbrück Dritter, aber auch die Bilanz der letzten Spiele zeigt, wie hoch die Qualität beider Mannschaften ist. Wiedenbrück hat von den letzten zehn Spielen nur eins verloren – gegen Stadtlohn. Brakel hat von den vergangenen sieben Spielen auch nur eins verloren – ebenfalls gegen Stadtlohn.
„Wir werden auch gegen Wiedenbrück wie immer spielen, lediglich das Verhalten der Mannschaft werde ich entsprechend anpassen. Aber als Favorit fühle ich mich nicht, das lässt sich nicht vom Tabellenplatz abhängig machen“, hat Koch auch Respekt vor dem SC. Dem mit acht zum Teil hochkarätigen Neuzugängen gespickten Gegner bescheinigt Koch eine hohe individuelle Qualität. Im Hinspiel führte Brakel nach einer halben Stunde schon mit 2:0, musste dann aber nach dem Platzverweis für Schwager fast eine Stunde in Unterzahl spielen und am Ende mit einem 2:2 zufrieden sein. Mit diesem Ergebnis könnten die Brakeler auch diesmal leben. Fehlen werden wie zuletzt Michal Pietrzyk, Giovanni Carmisciano und Waldemar Schmidt. Während Pietrzyk erst nach der Winterpause wieder in den Kader zurückkehrt, steigen die anderen beiden Verletzten nächste Woche wieder ins Training ein. Beim Heimspiel gegen Hiltrup am 3. Dezember sind sie also wieder ein Thema.
Quelle: Neue Westfälische
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