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Wieder guter Fußball in Beverungen - Personalnot kann Höhenflug bremsen |
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Mittwoch, 09 November 2005 |
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Der VfB Beverungen lud ins neue, schmucke Vereinsheim, um mit Fans und Freunden bei Spanferkel das erste Oktoberfest zu feiern. Aber nicht nur das erst kürzlich eingeweihte, blau-weiße Gebäude ist einen Abstecher ins Beverstadion wert. Auch auf dem angrenzenden Rasen wird wieder richtig guter Fußball gespielt. Der VfB hat sich in der Spitzengruppe der Bezirksliga festgebissen, leidet zum Ende der Hinrunde aber unter personellen Schwierigkeiten. Vier Siege in Folge, die aktuelle Serie des VfB Beverungen war beachtlich. Dass sie beim 1:1 gegen Lüerdissen ein wenig einriss – die Mannschaft wird es verkraften. Immerhin konnten in den Spielen zuvor zwei fast schon unglaubliche Siege gefeiert werden: Der VfB bezwang die Topteams aus Nieheim (1:0) und Erkeln (2:1), spielte in diesen Partien die Vorteile des Außenseiters exzellent aus. Dass gegen den VfL Lüerdissen nicht der fünfte Sieg folgte, war aus Sicht des Beverunger Trainers Waldemar Pasternok nicht unbedingt überraschend. „Wir haben nicht gut gespielt, das lag aber auch an unserer personellen Situation“, erklärte Pasternok. Viele Spieler sind verletzt oder angeschlagen und der Kader wird von Woche zu Woche kleiner. Mit Marian Pollmann und Michael Scholz fallen zwei Schlüsselspieler im Mittelfeld aus – beide werden in diesem Jahr nicht mehr spielen. Scholz verletzte sich im Nieheim-Spiel an der Schulter, besonders bitter ist der Ausfall von Regisseur Marian Pollmann (Mittelfußbruch). Quendrin Emini hat sich für zwei bis drei Wochen in die Heimat verabschiedet, Stefan Wiegard war zuletzt permanent im Dienst. Kerem Eski verletzte sich ebenfalls, saß zunächst auf der Bank – konnte gegen Lüerdissen aber immerhin die letzten 30 Minuten spielen. Andreas Pollmann (Studium in Hamburg) und Denis Feldhaus (Ulm) werden auf Dauer nicht mehr regelmäßig am Spielbetrieb teilnehmen können. „Denis kommt nicht mehr jedes Wochenende. Andreas pendelt in der derzeitigen Situation noch für jedes Spiel aus Hamburg ein“, erklärt Pasternok, der aber betont, dass die personelle Situation durch neue Leute entschärft werden soll. Zurzeit trainieren die beiden ehemaligen A-Jugendlichen Jens Schade und Robert Wederhake mit der Mannschaft. Ob sie sofort weiterhelfen können, weiß Pasternok aber noch nicht. Quelle: Neue Westfälische
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