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Ein spielfreies Wochenende aufgrund des Totensonntags gibt’s nur für die Kreis- und Landesligisten – die Bezirksligisten müssen schon heute ran. Staffelleiter Adolf Muhr zog den ersten Rückrundenspieltag vom 5. Februar 2006 auf diesen Termin vor. Gleich mehrere interessante Duelle gibt’s heute ab 14.15 Uhr. Das Verfolgerduell in Beverungen und das Derby in Warburg sowie Abstiegskampf in Neuenheerse. VfB Beverungen – RSV Barntrup. Der VfB hat eine Menge gutzumachen. Die Schlappe aus dem Hinspiel war die mit Abstand höchste Niederlage des VfB. Zudem kann mit einem Sieg der RSV Barntrup eingeholt werden. Ob’s klappt? Beverungen ist zu Hause zwar noch ungeschlagen, hat aber nach einer starken Siegesserie nun einen kleinen Durchhänger. Nur einen Punkt holte die Pasternok-Elf aus den letzten beiden Partien – was auch mit der personellen Lage zusammenhängt. "Pollmann, Scholz und Eski können wir nicht ersetzen", weiß Trainer Waldemar Pasternok. Zudem fällt auch noch Mancusi aus. Pech für Beverungen – Barntrup hat nach fünf mageren Spielen (3 Niederlagen, 1 Remis, 1 Sieg) wieder mit zwei Siegen in Folge zu alter Stärke zurückgefunden. FC Nieheim – SV Dringenberg: Bereits am Freitagmorgen pfiffen es die Spatzen von den Dächern und am späten Nachmittag stand es fest: Das Spiel Nieheim-Dringenberg wurde aufgrund der vermeintlich schlechten Platzverhältnisse in Nieheim abgesagt. ,,Das hat nichts mit personellen Angelegenheiten zu tun, der Platz geht wirklich nicht", sagte Nieheims Vereinschef Alfred Ruberg. Warburg 08 - SV Fürstenau/ Bödexen. Kann man beim Gang zum Tabellenführer befreit aufspielen? Gästetrainer Norbert Ischen kennt die Gründe, warum seinem Team in der Hüffertkampfbahn sportliches Unheil droht. Die 08er haben einen guten Sturm, allen voran Alexander Iltner, mit 14 Toren der Top-Torschütze der Bezirksliga. Vergangenen Sonntag wurde nicht zum ersten Mal bewiesen, dass die Defensive der Ischen-Elf nicht das Vorzeigestück ist. Desweiteren sieht es personell für die Köterbergelf kaum besser als zuletzt aus. Ohne die genialen Momente eines Viktor Hertel müssen die Gäste im Mittelfeld auf die Ideen von Fabio Mancini hoffen. Auch der Untergrund ist ungewohntes Terrain, aber Norbert Ischen sagt: »Wenn es feucht ist, ist der Kunstrasen gut bespielbar.« Der Boden unterstützt hohes Tempo. »Wir lieben das schnellere Spiel«, sagt Jürgen Voss, dessen Sportfreunde neben dem langzeitverletzten Thomas Waldeier eventuell den erkrankten Marco Götte ersetzen müssen. »Verliert Fürstenau rutschen sie unten rein», erklärt Jürgen Voss, der einen nicht nur destruktiven Gegner erwartet. FC Neuenheerse/Herbram - FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen. Obwohl beide Teams Aufsteiger sind, scheint es ein ungleiches Duell zu sein. Das Schlusslicht empfängt den neun Spiele ungeschlagenen Bezirksligazweiten. Im Hinspiel gewannen die Dörentruper 5:0. »Das war ein paar Tore zu hoch«, meint FCSSW-Vorsitzender Olaf Hohmeier, der angesichts der damals recht ordentlichen FCN-Vorstellung sagt: »Es wundert mich, dass Neuenheerse in der Tabelle so schlecht steht.« Von den reinen Fakten sind für die Hausherren deutlich bessere Ergebnisse als in den Vorwochen kaum zu erwarten. Zwei Spieler, die am Vorsonntag noch in der Startelf waren, fallen aus. Wolfgang Mikus, Teil der neuen sportlichen Leitung, erklärte nach dem Donnerstagstraining, dass der Tabellenletzte vermutlich ohne Daniel Hora, Martin Tigges, Bastian Jost und Sebastian Grewe auskommen muss. Spieler wie Johannes Sökefeld oder Mario Vogt, bisher in der Reserve am Ball, können auf ihren Einsatz hoffen. Die Aufgabenverteilung im Trainerduo ist ähnlich zum Aufstiegsjahr. Dazu Wolfgang Mikus: »Sonntags ist das Coachen meine Aufgabe. Franz Lappe kann sich ganz auf sein eigenes Spiel konzentrieren.« Beim Gast fällt Christopher Hellmig aus, der sich beim 3:2-Sieg in Kohlstädt eine Platzwunde am Kopf zuzog. TSV Kohlstädt - TuS Erkeln. Totgesagte leben bekanntlich länger – und gewinnen überraschend deutlich. Mit einer Rumpfelf siegte der TuS Erkeln mit 4:0 im Derby gegen Fürstenau. Der wieder genesene Stürmer Sebastian Middeke, kürzlich zum Mister Mitteldeutschland gewählt, traf dabei gleich doppelt. Durch diesen Erfolg hat die Mannschaft von Trainer Klaus Brandt immer noch Tuchfühlung zur Spitze – drei Zähler sind es nur auf Platz zwei. Eine riesige Leistungssteigerung sah Brandt gegen Fürstenau. Daran muss die Elf anknüpfen, denn obwohl der TSV Kohlstädt auf dem zweitletzten Platz steht, ist er ein unbequemer Gegner. Das musste der TuS schon im Hinspiel spüren. Doch zu Hause ist Kohlstädt harmlos – nur eins von sieben Spielen konnte gewonnen werden. Anstoß ist erst um 16 Uhr. VfL Lüerdissen - SuS Lage. Ein ganz großes Fragezeichen steht hinter der Austragung des Derbys. "Der Platz ist in einem schlechten Zustand. Es sieht nicht gut aus. Am Dienstag und Donnerstag haben wir auf dem kleinen Ascheplatz trainiert", meint VfL-Trainer Ivan Maros. Wenn gespielt werden sollte, muss der Coach auf Jürgen Schleiting verzichten. Post-SV Detmold - TuS Horn-Bad Meinberg. Zur besten Bundesliga-Zeit stehen sich die lippischen Teams gegenüber. "Beide sind im Aufwind. Wir sind gewarnt", hat TuS-Trainer Brokmann Respekt vor den Postlern. Um sich auf die Kunstrasen-Verhältnisse einstellen zu können, hatten die Hornschen eine Einheit auf dem Remmighauser Geläuf geplant, was aus organisatorischen Gründen nicht zu Stande kam. Brokmann muss vermutlich auf Schaper verzichten. TuS Sonneborn - TuS Lüdenhausen. Gestern begrüßte eine "weiße Pracht" die Sonneborner, so dass sich der Platz "in einem schwierigen Zustand" (Guido Rellensmann) befindet. Eine Platzkommission entscheidet heute Vormittag. Rellensmann: "Die Chancen stehen 50:50." Personell gehen die Sonneborner weiter auf dem Zahnfleisch. Quelle: Neue Westfälische / LZ-Online
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